Das FoodLab der KISD hat dank des Projektes nun immer frische Kräuter

Weiche Blumenkästen aus Teppichresten

Einfache Bewässerung der Fensterfarm durch ein Hydroponic-System

Bepflanzte Wand aus einfachen Holzpaletten

Der stabile Buckminster-Fuller-Dom dient als Gewächshaus für empfindliche Pflanzen

Salat und Kräuter bereit zum Ernten

Weiche Blumenkästen aus Teppichresten

Leere Pfandkisten werden zu Pflan­zkisten

+Grün

Urban Gardening

Produktive Gärten kehren in die Stadt zurück. Der öffentliche urbane Raum wird von den Bewohnern der Städte auf verschiedene Arten mit Pflanzen begrünt.

Dieses Phänomen wurde von Studierenden an der KISD in dem dreimonatigen Projekt »Urban Gardening« unter der Leitung von Professor Günter Horntrich aus der Perpektive des Designs betrachtet. Daraus entstand die Fakultätsübergreifende Initiative +Grün der beiden Institute Köln International School of Design (KISD) und Cologne Institute of Conservation Science (CICS) an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Fachhochschule Köln. Ein Ziel von +Grün war es, durch die Umgestaltung des Innenhofes der kulturwissenschaftlichen Fakultät  einen öffentlichen Raum zu schaffen, in welchem Studieren, Pflanzenkunde und -pflege sowie Entspannung zwischen den Lehrveranstaltungen nebeneinander stattfinden können.

Das Zentrum der Gestaltung des vormals eher kargen Innenhof der Fakultät bildet nun eine halbkugelförmige, transparente Kuppel mit einer Substruktur aus Dreiecken – der Buckminster-Fuller-Dom. Das Holz für den geodätischen Dom stammt aus dem Kölner Umland und wurde von Wilfried Nißing von StadtwaldHolz zur Verfügung gestellt und verarbeitet. Die einzelnen Fenster des Gewächshauses sind mit recyclebarer Folie bespannt, welche von der ORBITA  FILM GmbH gesponsert wurde.

Rund um dieses eindrucksvolle Gewächshaus werden mehr und mehr außergewöhnliche Satelliten positioniert. Dabei geht die Bandbreite der Lösungen von ungewöhnlichen Formen der Bepflanzung, über neue Wege der Wasserversorgung und Möglichkeiten des Kompostierens. Überall entstehen eigene Areale und der Garten ist ständig im Wachstum begriffen.

Auch für das FoodLab und die GuteStube der KISD haben die Studierenden jeweils einen Satelliten konzipiert. Daraus entsteht die Möglichkeit, Gemüse und Kräuter selbst zu ernten und unmittelbar zu verwenden. Alles im Sinne der Nachhaltigkeit.

Die Studierenden der CICS steuerten spezielle Färberpflanzen bei, die in Zukunft als Anschauungsmaterial für Seminare über das Färben mit historischen Farbstoffen dienen werden. Unterschiedliche Heidepflanzen wurden für eine bepflanzte Wand aus Paletten verwendet. Die Heidepflanzen wurden von der Sondergruppe Azerca gespendet. So knüpfte man auch noch einmal an die Kooperation im vergangenen Jahr an, bei der man sich an der KISD mit Heide als Werkstoff für Wohndesign beschäftigt hat.

Für das Wintersemester 2012/2013 sind das Nachfolge-Projekt Urban Gardening II und eine AG, in welcher sich KISD und CICS Studierende gemeinsam um +Grün kümmern, geplant. Da wächst schon jetzt die Vorfreude auf eine reiche Ernte und schöne Momente im Grünen, denn der nächste Sommer kommt bekanntlich bestimmt.


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